Verschiedene
Wenig Zeit, viele Filme.
Joint Security Area: Mein liebster von den 3 Park Filmen, ich mag Filme mit politischer Tiefe. Die Story verlässt nie die Pfade der Realität, was dem Sehvergnügen zu Gute kommt. Einfach brilliant.
One Missed Call: Interessant für Miike Fans, aber insgesamt etwas zu uninspiriert. Beweist aber, dass Miike jederzeit auf den Asia Horrorzug mitaufspringen könnte, wenn er wollte. Immerhin schafft er es auch ohne gruslige Beleuchtung und mit eher geringem Musikeinsatz eine Grundspannung aufrecht zu erhalten. OMC wirkt viel realer als die Dark Waters, Kairos und Co, wenn man von den obligatorischen übernatürlichen Einflüssen absieht. Man könnte zwar auch auf OMC gewissen Interpretationsschemen anwenden, aber ich bezweifle, dass das im Sinne des Erfinders ist. Ein paar Szenen sind richtig gut, vor allem die Sache mit den TV-Leuten war sehr clever gemacht. Insgesamt aber eher nicht zu empfehlen, Miike hat besseres zustande gebracht.
Coffee & Cigarettes: Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung, jedenfalls hat mich der Film bis auf die Molina/Coogan Episode und vielleicht das Stück mit Tom Waits und Iggy Pop eher gelangweilt. War alles ganz nett, aber im Gegensatz zu durchgängigen Dialogfilmen einfach zu oberflächlich.
Auto Focus: Ergäbe mit dem nächsten Film zusammen sicher ein nettes Double Feature. Ein Käfig voller Helden habe ich immer ähnlich gesehen, wie die ersten Reaktionen im Film dargestellt werden. Zu Schulzeiten gab es den einen oder anderen Fan der Serie, die schier endlos auf Kabel 1 vor sich hin rotiert. Von daher hat mich der Werdegang von Bob Crane eher weniger berührt, ich hatte keinen Bezug zur Person. Die Darstellung von Greg Kinnear und Willem Dafoe ist umso höher anzusehen, denn ihnen zuzusehen ist eine Freude. Abseits dessen lässt einen die Story zu weit außen vor, um irgendwas zu empfinden außer Verwunderung über diese merkwürdigen Gesellen.
Gettin The Man's Foot Outta Your Badaaasss: Oder so ähnlich. Selbst ohne den guten Mann zu kennen, der da porträtiert wird, oder einen der Filme dieser Ära gesehen zu haben, kann man nur mitgerissen werden von dieser wahrhaft inspirierenden Story eines angehenden schwarzen Filmemachers im Hollywood der frühen 70er. Man spürt in jeder Szene wieviel Herzblut in diesen Film gesteckt wurde, sowohl in dieses Biopic, als auch in das porträtierte Original. Der Film strotzt vor verrückten Ideen und Charakteren. Dass all das so oder so ähnlich tatsächlich passiert ist, hebt den Film noch weiter heraus. Noch dazu kommen die vielen handwerklichen Spielereien, die immer wieder eingestreut werden.
Delicatessen: Ich hatte gehofft, ich würde diesen Film mehr mögen. Aber im Vergleich zu Amelie oder der Stadt der verlorenen Kinder zieht Delicatessen klar den Kürzeren. Einzelne Szenen sind aber wirklich hervorragend, besonders wenn mit Sound gespielt wird.
One Point O: Komischerweise hat mich der fortwährende Low Budget Look enorm genervt. Die Story schrie förmlich nach einer spektakulären Auflösung, aber einen Twist sucht man hier vergeblich. Das ganze ist eher eine Art Cyber/Drogen-Krimi, die paar Science Fiction Elemente wirken aufgesetzt und deplatziert. Eine Erklärung für den Mix aus Retro (Scheibentelefone etc) und Moderne vermisst man, was vermuten lässt, dass der Look des Films wenig mit dem Inhalt zu tun hat. Auf der Schiene des Films gibt es besseres.
Als nächstes folgen Night Watch, Nine Queens, Spartan, Code 46, Blueberry und Shaun of the Dead.
Joint Security Area: Mein liebster von den 3 Park Filmen, ich mag Filme mit politischer Tiefe. Die Story verlässt nie die Pfade der Realität, was dem Sehvergnügen zu Gute kommt. Einfach brilliant.
One Missed Call: Interessant für Miike Fans, aber insgesamt etwas zu uninspiriert. Beweist aber, dass Miike jederzeit auf den Asia Horrorzug mitaufspringen könnte, wenn er wollte. Immerhin schafft er es auch ohne gruslige Beleuchtung und mit eher geringem Musikeinsatz eine Grundspannung aufrecht zu erhalten. OMC wirkt viel realer als die Dark Waters, Kairos und Co, wenn man von den obligatorischen übernatürlichen Einflüssen absieht. Man könnte zwar auch auf OMC gewissen Interpretationsschemen anwenden, aber ich bezweifle, dass das im Sinne des Erfinders ist. Ein paar Szenen sind richtig gut, vor allem die Sache mit den TV-Leuten war sehr clever gemacht. Insgesamt aber eher nicht zu empfehlen, Miike hat besseres zustande gebracht.
Coffee & Cigarettes: Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung, jedenfalls hat mich der Film bis auf die Molina/Coogan Episode und vielleicht das Stück mit Tom Waits und Iggy Pop eher gelangweilt. War alles ganz nett, aber im Gegensatz zu durchgängigen Dialogfilmen einfach zu oberflächlich.
Auto Focus: Ergäbe mit dem nächsten Film zusammen sicher ein nettes Double Feature. Ein Käfig voller Helden habe ich immer ähnlich gesehen, wie die ersten Reaktionen im Film dargestellt werden. Zu Schulzeiten gab es den einen oder anderen Fan der Serie, die schier endlos auf Kabel 1 vor sich hin rotiert. Von daher hat mich der Werdegang von Bob Crane eher weniger berührt, ich hatte keinen Bezug zur Person. Die Darstellung von Greg Kinnear und Willem Dafoe ist umso höher anzusehen, denn ihnen zuzusehen ist eine Freude. Abseits dessen lässt einen die Story zu weit außen vor, um irgendwas zu empfinden außer Verwunderung über diese merkwürdigen Gesellen.
Gettin The Man's Foot Outta Your Badaaasss: Oder so ähnlich. Selbst ohne den guten Mann zu kennen, der da porträtiert wird, oder einen der Filme dieser Ära gesehen zu haben, kann man nur mitgerissen werden von dieser wahrhaft inspirierenden Story eines angehenden schwarzen Filmemachers im Hollywood der frühen 70er. Man spürt in jeder Szene wieviel Herzblut in diesen Film gesteckt wurde, sowohl in dieses Biopic, als auch in das porträtierte Original. Der Film strotzt vor verrückten Ideen und Charakteren. Dass all das so oder so ähnlich tatsächlich passiert ist, hebt den Film noch weiter heraus. Noch dazu kommen die vielen handwerklichen Spielereien, die immer wieder eingestreut werden.
Delicatessen: Ich hatte gehofft, ich würde diesen Film mehr mögen. Aber im Vergleich zu Amelie oder der Stadt der verlorenen Kinder zieht Delicatessen klar den Kürzeren. Einzelne Szenen sind aber wirklich hervorragend, besonders wenn mit Sound gespielt wird.
One Point O: Komischerweise hat mich der fortwährende Low Budget Look enorm genervt. Die Story schrie förmlich nach einer spektakulären Auflösung, aber einen Twist sucht man hier vergeblich. Das ganze ist eher eine Art Cyber/Drogen-Krimi, die paar Science Fiction Elemente wirken aufgesetzt und deplatziert. Eine Erklärung für den Mix aus Retro (Scheibentelefone etc) und Moderne vermisst man, was vermuten lässt, dass der Look des Films wenig mit dem Inhalt zu tun hat. Auf der Schiene des Films gibt es besseres.
Als nächstes folgen Night Watch, Nine Queens, Spartan, Code 46, Blueberry und Shaun of the Dead.

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